









Cacilhas, Christo Rei





Vom Fährterminal Cais do Sodre fährt die Fähre nach Cacilhas. Die Tickets bekommt man direkt am Terminal gelöst (VIVA Card aufladen). Die Überafhrt nach Almada dauert maximal eine Viertelstunde. Viel ruhiger und uriger ist der Stadtteil, als die troubelige Stadt auf der anderen Seite des Tejo. In der Fußgängerzone gibt es sogar eine kleine Touristinformation. Man kann sich hier sehr gut treiben lassen und einafach bergauf gehen. Gute 2km sind es bis man Richtung Christo Rei kommt. Es scheint ein wenig abgelegen, als sich direkt ein mit vielen Olivenbäumen angelegter Park vor einem eröffnet, inmitten steht die Statue. Alles sehr gepflegt, auch ein kleines Restaurant ist vor Ort. Ein kleiner Rundweg bietet eine super Sicht Richtung Cascais, Belem, Lissabon und mit ein wenig gutem Wetter sieht man acu die andere große Brücke der Stadt, die Ponte Vasco da Gama. Auf die Statue kann man derzeit auch hochfahren. Es gibt einen Fahrstuhl. Es lohnt sich in eine der kleinen Restaurants oder Pastelarias in der Almada einzukehren. Unterhalb der Statue gibt es einen Fahrstuhl, mit dem man direkt herunterfahren kann. So kann man unten am Tejo zurück Richtung Fähre schlendern. Ein paar verlassene Hafenhallen werden unterbrochen durch kleine Bars. Eine bot sogar einen Shutttle nach Lissabon zurück an (10€ pro Person Oneway). Graffities säumen die zerfallenen Hallen, bis man direkt wieder an der Fähre ankommt.





Vom Fährterminal Cais do Sodre kann man sehr gut am Tejo entlangspazieren. An den teils verlassenen Hafengebäuden, die mittlerweile zu Restaurants und Clubs umgebaut wurden, kommt man letztlich an den Docas an. Hier laden etliche Bars und Restaurants zum Verweilen ein. Bereits mittags ist hier einiges los. Es bietet sich zudem der Blick auf die Ponte 25 Abril. Die Ponte 25 de Abril ist ein 3,2 Kilometer langer Brückenzug in Portugal mit einer 2278 Meter langen Hängebrücke über den Tejo. Sie ist weltweit, nach der Yavuz-Sultan-Selim-Brücke und der Tsing-Ma-Brücke, die drittlängste Hängebrücke mit kombiniertem Straßen- und Eisenbahnverkehr. Das stetige Rattern der Bahn und der Autos, die darüber fahren gehört schnell dazu und stört nicht. Weiter kann man Richtung Belem gehen. Die ganze Zeit teilt man sich die Strecke mit Radfahrern und Läufern. Inzwischen auch mit Escootern. Auf dem Weg passiert man das MAAT (Das Museum für Kunst, Architektur und Technologie ist ein Museum in Lissabon. Es wurde im November 2016 eröffnet). Vom Dach aus, das man direkt erklimmen kann, bietet sich ein toller Blick Richtung Stadt und Belem in der anderen Richtung. Von Belem aus geht man entweder zurück durch Lapa und die Baixa oder am Tejo. Alternativ fährt auch der Zug oder die Tram, die mit Glück nicht so voll ist.


GLORIOSO SLB vs Portimonense




Das multikulturelle Maurische Viertel ist auch unter dem Namen Mouraria bekannt. Rund um den belebten Praça Martim Moniz liegen asiatische, afrikanische sowie arabische Geschäfte und Restaurants.


















Experiência Pilar 7 @ Ponte 25 de Abril
Direkt neben den Docas, unterhalb der Brücke, gut mit Tram oder dem Zug ab Cais do Sodre erreichbar, findet man die Experiencia Pilar 7. Heute war der Fahrstuhl geschlossen, so sind wir die 26 Stockwerke (ehrlich gesagt, waren es nur 22) zu Fuß hochgestiegen. Nach einem kleinen Rundgang gelangt man in den Raum der Seile. Faszinierend, wie die Seile diese Brücke tragen. Nach etwas Geschichte geht es weiter und hoch! Im 22. Stockwerk ist man auf der Höhe der Bahn, die unterhalb der Autos über die Brücke fährt. Zum Glück waren die Stufen nicht durchsichtig und das Treppenhaus geschlossen. Für Leute mit Höhenangst schon eine kleine Herausforderung! Weiter nach oben, im 26. Stock geht es dann raus. Es eröffnet sich ein Blick in alle Richtungen. Auf Augenhöhe mit den Autos, die mal wieder im Stau standen, kann man auf der kleinen Plattform aus Glas stehen und den Ausblick auf die Brücke, Christo Rei, den Tejo, Belem und die Flußmündung genießen. Rutner geht es dann alle 26 Stockwerke bis zum Ausgang. Hier ist auch die Boulderwand, direkt an der Ponte 25. Am Ausgang wartet ein kleiner Souveniershop. Für 2EUR, normalerweise 5 EUR (mit Fahrstuhl), wirklich ein lohnenswerter Ausflug.












Cascais
Mit dem Vorortszug ab Cais do Sodre kostet es aktuell 3,- pro Person und Strecke, Dauer ca 40min. In Cascais wird man quasi direkt im Zentrum herausgesetzt. Der kurze Weg durch die kleine Fußgängerzone ist ein netter Einstieg. Kleine Gassen mit ein paar sympatischen Geschäften, bis man direkt am Wasser herauskommt. Überall sind Fahrradverleihe, mit dem Rad kann an an der Küste enlang fahren. Zur Praia Guincho ist es mit dem Rad oder dem Bus super zu schaafen. Zu Fuss geht es sich auch gut, vorbei an der kleinen Marina, dem Parque Marechal Camona mit den Pfauen, Schildkröten und Hühnern, dem Leuchtturm (Farol) weiter zum Boca do Inferno. Immer wieder mit einem tollen Blick auf das Meer. Langsam wird das Raue des Atlantik immer spürbarer. An der einen oder anderen Stelle sind kleine Stände mit Souvenierverkäufern oder Bars, die zum Verweilen laden. Bei der Casa da Guia wächst stetig ein kleines Areal mit Restaurants und Bars, auch ein paar Shops sind hier zu finden. Zu Fuß von Cascais sind es gute 3,5km zu gehen. Auf dem Rückweg durch die Marina und am Wasser entlang ist es ein wenig länger. Es lohnt sich an der Strandpreomenade weiter zu gehen. Gute 3km sind es bis Estoril. Immer wieder kommt man an kleinen Restaurants und Bars vorbei. Auf dem Wasser tummeln sich die Surfer zu jeder Jahreszeit und vermittteln ein Gefühl von Urlaub und Leichtigkeit. Jogger teilen sich den Weg mit den Fußgängern. Hier scheint nochmal eine andere Zeit zu herrschen – Strandbars und gute Laune zu jeder Jahreszeit!























Cais colunas






