Die Reisemöglichkeiten in Zeiten von Corona sind noch eingeschränkt und wir wollen noch nicht wieder fliegen. Große Menschenansammlungen mochten wir noch nie und so war die Antwort auf die Frage, was gerade am schönsten ist, recht einfach. Der Ruf der Berge, der Natur, Bewegung und Wohlfühlen funktioniert hier in Tirol mit am besten. Das jedenfalls haben wir für uns herausgefunden.
Start in Hochimst

Der Pilzplehrfad führt von Hochimst, teils steil und recht parallel zur Seilbahn zum Speichersee Hochimst. Vom Speichersee aus geht es weiter bis zur UAlm und der Mittelstation der Imster Bergbahn. Von hier sind wir ein wenig weiter bergauf gegangen und weiter zur Latschenhütte. Auf halbem Weg zur Muttekopfhütte liegt die Latschenhütte und bietet eine nette Einkehr. Nebenan ist der kleine Alpzoo, der für Kinder immer einen Ausflug wert ist. Von hier geht es entweder über den Opferstockweg, den Fahrweg oder mit der Seilbahn zurück nach Hochimst.



Wanderung Hochimst – Latschenhütte – Hochimst
Sölden – mein erster 3000er
Mit der Giggijochbahn bis zur Bergstation. Von hier bieten sich diverse Wanderwege in Richtung Hochsölden, Gaislachkogl oder hoch zur Rotkoglhütte auf dem Seekogl.

Wanderung zum Schwarzkogel Gipfelkreuz in Sölden
Der Schwarzkogel ist von der Rotkogelhütte nicht mehr weit. Wir hatten bereits ein paar Höhenmeter in den Beinen, der Anreiz eines 3000er war heute noch ein Energieschub! Absolut machbar. Etwas Blockwerk und ein etwas steiler Geröllweg sind dann eher nervig. Das Stück hoch zum Kreuz dann die Kür.



Wetterkreuz in Hochötz
Entweder wandert man den wenig schönen Weg von der Talstation der Acherkogelbahn auf oder macht es sich etwas gemütlicher wie wir. Wir sind mit der Seilbahn zur Bergstation Hochötz auf 2020m gegondelt. Die erste Steigung zur Bielefelder Hütte und ein Stück auf der Skipiste zum EIngang des Wanderwegs fällt mir jedes Mal schwer. Ab der Pforte startet der Wanderweg und es wird angenehmer zu gehen.


Das letzte Stück nach dem Sattel ist noch etwas anspruchsvoller, alles in allem aber gut zu gehen.

Der Abstieg kann entweder über den Knappenweg, in Summe 5 Stunden, die alte Bielefelder Hütte und den Besinnungsweg oder denselben Weg zurück gehen.
Piburger See, Ötztal
Wenn man in Hochötz weit genug oben ist, kann man den Einschnitt im Waldgebiet ausmachen, in dem der Piburger See liegt.
Der Wanderweg herum ist wundervoll und hat nur wenig Höhenmeter.
Umso herrlicher ist ein Bad im See. Das klare Wasser und der Blick auf die umliegenden Berge ist einfach wundervoll. Am Ende ist eine kleine Badeanstalt mit Restaurant. Auf dem See verläuft es sich dann sehr schnell und wird ruhig.
Spannend ist, dass die Senke des Sees eine alte Talfurche parallel zum Ötztal war. Nach der letzten Eiszeit hat ein Bergsturz die Talsohle überdeckt und den See dadurch aufgestaut. Er liegt auf einer Seehöhe von 913m und ist maximal 25m tief. Seit 1983 steht der See unter Schutz, er ist ein Naturdenkmal und Landschaftsschutzgebiet. Das Wasser ist sehr weich, beim Schwimmen darin merkt man das.

Piburger See


Winnebachseehütte,Gries

Ein lohnenswerter Aufstieg mit einigen steileren Passagen, gerade zu Beginn. Später viel Blockwerk dazwischen. Einige engere Stellen, die das Überholen bei größeren Gruppen nicht möglich macht. Dann bringt es wenig Spass und ist durch den recht engen Weg auch eher stressig. Für ruhesuchende Wanderer ist dieser Weg nett, aber nicht das Schönste, den man hier gehen kann.



Die Hängebrücke oberhalb von Längenfeld
Von Längenfeld aus gibt es zahlreiche Wanderwege, die zur Hängebrücke führen. Seit 2013 gibt ed die 220m hohe Hängebrücke, die auch vom Tal aus zu sehen ist. Sie ist nur 83m lang und spannt sich über die Maurer Rinne.


Ein Stück weiter gelangt man zur wundervollen Brandalm auf einem Hochplateau. Die Einkehr lohnt sich auf jeden Fall. Von hier ist der Weg zurück nach Längenfeld sehr einfach und nicht weit.
Ein Abendspaziergang in Hochimst




Von Hochimst geht der Weg am Trimm Dich Pfad vorbei und kurz ab zum Wetterkreuz. Bei klarer Sicht, schaut man über das Gurgltal bis zur Zugspitze. Auf der gegenüberliegenden Seite thront der Tschirgant. Weiter nach Süden geschaut, sieht man den Hochzeiger im Pitztal.
Heute haben wir uns mal wieder für den Aufstieg in Ötz entschieden.
Hinter der Acherkoglbahn startet der Forstweg in Serpentinen bis zum Wegweiser, den ich jedes Mal unterhaltsam finde. Sackgasse oder ab auf den Waldsteig. Ab hier geht es nur noch über Steige den Berg hinauf. Kurz vor dem ersten Etappenziel, der Acherberg Alm, gelangt man auf Wiesen, die weiter nach oben führen.









Der Blick von der Terrasse der Acherberg Alm, die herzlichen Leute hier und ein kühles Radler lassen die Mühen schnell vergessen.
Aufstieg aus Ötz über die Acherbergalm, Bielefelder Hütte zur Acherkogelbahn

Von hier kann man entweder den waldigen Steig mit vielen Treppenstufen zur Bielefelder Hütte aufgehen oder den leichten Fahrweg. Der Fahrweg führt direkt zurück zur Acherkogelbahn, Bergstation. Von der Bielefelder geht man dann wieder etwas hinab oder kehrt einfach in der Bielefelder Hütte ein.
Rifflsee im Pitztal





Herrlicher Weg, hinter der Rifflseebahn einfach links aufgehen. Alternativ zum Fahrweg gibt es noch einen Steig. Beides nicht zu anspruchsvoll und wird mit dem wundervollen Rifflsee belohnt.
Wir hatten Glück, der Aufstieg war sonnig und warm. Oben beim Rundgang um den See zog schlechtes Wetter auf und wir konnten entspannt mit der Rifflseebahn zurück ins Tal fahren.
Tandem Gleitschirmflug in Zams

Nachdem ich im Juli bereits meinen ersten Tandemflug mit Ramón genossen habe, habe ich es wieder gemacht! Aufgrund der Windverhältnisse mussten wir allerdings auf Zams ausweichen. Oben angekommen war es zu windig, kaum zu glauben, so ging es also auch nicht. Ein wenig weiter nach unten und etwas gewartet, konnten wir dann doch fliegen. Ganz anders als beim ersten Flug, war hier kaum „Anlaufen“ erforderlich, drei Schritte und wir waren in der Luft. Der Berg hätte auch nicht mehr Strecke zugelassen. Wir flogen am Venetberg entlang über den Inn auf die Ruine der Burg Schrofenstein zu. Das Lenken war hier schon deutlich anstrengender, da mehr Wind war, als im Ötztal im Sommer. Leider aber gab es nicht genug Thermik für den von mir so erhofften Thermikflug. Herrlich ist es wieder gewesen und war nur ein weiteres Mal, das auf noch einen nächsten Flug Lust gemacht hat!



Ein Tag in Hochimst

Der erste Stopp bei der Latschenhütte


Ausflug zur Schweinfurter Hütte
Ein regnerischer Tag war vorangegangen und so haben wir uns gegen ein letztes Gipfelkreuz entschieden. Am Wanderparkplatz in Niederthai gibt es eine Touristinfo, die ein paar Wandertipps für uns hatte und uns auch vom Narrenkogel abriet.
Wir sind den Fahrweg entlang gewandert, der durch das Tal stetig bergan ging. Zuerst hingen die Wolken noch sehr tief, nach und nach wurde es klarer. Die Hütte selbst liegt wunderschön und sehr ruhig. Für uns hat es heute gereicht, zurück führt ein Wanderweg alternativ etwas versetzt und höher. Das Wetter hatte sich erholt und es wurde ein wunderschöner, letzter Wandertag.







