Namibia experience 2023

Per Nachtflug ging es für uns über Frankfurt nach Windhoek. Wir hatten uns eine Route mit Übernachtung in Lodges und Guesthouses durch Diamir ausarbeiten lassen und gebucht. Mietwagen und Flüge haben wir direkt über die Anbieter gebucht. 18 Nächte Abenteuer liegen vor uns!

Im morgentlichen Landeanflug auf Windhoek hat es nach dem Gewitter der Nacht noch etwas geregnet und wir werden mit einem Regenbogen begrüßt.

Auf dem Rollfeld am Flughafen Windhoek steht genau noch ein anderes Flugzeug, zu Fuß gehen wir zum Terminal. Eine unkomplizierte Einreise, schnell noch eine SIM Karte für das Namibische Netz und ein paar N$ für den Beginn besorgt.

Die Mietwagenübernahme ist umfangreicher als sonst: Test und Zusammensetzen des Wagenhebers, Herunterkurbeln des Ersatzreifens, dazu haben wir noch einen zweiten Ersatzreifen mitbekommen. Dann ging es wirklich los – Linksverkehr in einem Toyota Hilux. Die Straßen sind breit und es ist so wenig los, dass wir uns langsam herantasten können.

Vom Flughafen Hosea Kutako fahren wir in Richtung Windhoek und sehen die ersten Paviane am Straßenrand! Wir biegen rechts auf die B1 Richtung Otjiwarongo ein und fahren über Okahandja bis Okonjima. Kurz vor Otjiwarongo geht es linkerhand auf einer Schotterstraße zur Africat Foundation. Hier ist im Okonjima Plains Camp unser erster Aufenthalt gebucht. Die Häuschen mit eigenem Parkplatz liegen gut verteilt und bieten viel Privatsphäre.

Wir sind rechtzeitig vor Ort und entscheiden uns direkt für die erste Pirschfahrt am Nachmittag. Mit unserem Guide Kawamba geht es zum Leopard Tracking. 21, der hier lebenden Leoparden haben Halsbänder. Sie zu finden bedarf dennoch Gespür und Geduld. Wir fahren einige Zeit durch den Busch und finden die Leopardin Lila per Signal und dank vieler suchender Touristenaugen. Sie ist dabei, einen Warzenschweinkopf zu verspeisen. Das Knacken, wenn sie zubeißt, ist gut zu hören. Wenig später kommen ihre beiden Jungen dazu. Nach und nach lässt sie das erste dazukommen. Der zweite Kleine bleibt auf Distanz und kommt erst dann zum Zuge, als die Mutter und der erste kleine weggehen. Wir haben viel Zeit, die drei beim Fressen und Spielen zu beobachten.

Nach einem Sundowner in der Nähe fahren wir zur Lodge zurück. Die Lodges liegen allein auf dem Farmland und daher haben wir überall Halbpension gebucht. So wartet schon das Abendessen, als wir im Dunkeln zurückkommen. Am Wasserloch ist inzwischen ein wenig los. Antilopen und Warzenschweine tummeln sich im Scheinwerferlicht, während eine Ginsterkatze direkt am Fenster vorbeiläuft. Die Türen zur Terrasse sind geöffnet, die Stimmung ist entspannt und immer wieder geht mal ein Gast nach draußen, wo es zum längeren Aufenthalt etwas zu kalt geworden ist. In Namibia beginnt langsam der Winter. Die Tage sind noch schön warm, früh und spät ist es dafür mit knapp 10 Grad recht frisch.


Tag 2 – Am ersten Morgen in Namibia fahren wir direkt nach dem wunderbaren Frühstück zum Eingang des Giraffen Trails. Unsere Lodge bietet einige Self Hiking Trails und diverse geführte Pirschfahrten an. Zu Fuß wandern wir den Pfad entlang und entdecken etwas entfernt drei Giraffen. Beim Weiterwandern können wir sie gut beobachten.

Über uns kreist ein Ohrengeier, er hat fast drei Meter Flügelspannweite.

Nachmittags haben wir die zweite Pirsch geplant: Rhino Tracking on Foot. Wir treffen erneut Kawamba und sind seine einzigen Gäste.

Wir hatten gestern schon miteinander gesprochen und so wusste er, dass wir es auf die Big5 (Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe – wobei wir Büffel auf unserer Reise nicht antreffen werden!) und Schlangen abgesehen hatten. Dieses Mal fahren wir in die andere Richtung und verlassen nach kurzer Fahrt durch ein Tor den geschützten Bereich der Lodge. An einem Treffpunkt warten bereits zwei Ranger auf uns. Wir steigen aus dem Jeep aus und stapfen hintereinander, schweigend durch den Busch. Die Rhinos werden nicht getrackt. Die Ranger finden sie nur durch das Lesen ihrer Fährten. Es dauert nicht lange und wir stehen in geringer Entfernung zu drei Breitmaulnashörnern. Wir genießen es, ganz leise in ihrer Nähe zu sein.

Auf der Rückfahrt zum Camp sehen wir ein weiteres Nashorn am Wegesrand und eine braune Hyäne im trockenen Flussbett. Kawamba erzählt uns von den Ugly 5 (Warzenschwein, Gnu, Marabu, Geier und Hyäne).

Ein Gin Tonic zum Sonnenuntergang und wir fahren überglücklich zurück. Wir wissen, dass es für die kommenden Guides schwer wird. Kawamba entdeckt, gefühlt, jedes Tier und weiß immer etwas zu erzählen.

Auf dem Rückweg zu unserem Häuschen hören wir ungewohnte Geräusche: lachende Schakale. Das lässt selbst Gruselfans einen kalten Schauer über den Rücken laufen.


Tag 3 in Okonjima – Das große Fenster unseres Häuschens bietet uns einen Panoramablick in die Savannenlandschaft und die ersten Tiere des Tages.

Auf dem Weg zum Frühstück kreuzt die Warzenschweinfamilie unseren Weg. Sie bleiben kurz stehen und ziehen dann weiter.

Leider checken wir heute schon aus und fahren weiter.

Es geht zurück zur B1 nach Norden, vor Otavi fahren wir noch fast 20km auf der Schotterpiste zur nächsten Lodge. Schon mittags kommen wir in der Frans Indongo Lodge an. Voll ausgestattete kleine Häuschen mit Sitzecke liegen in einer gepflegten Anlage, von der Terrasse schauen wir direkt auf das nahe Wasserloch. Auch hier werden Pirschfahrten auf eigenen Landgebiet angeboten. Wir versuchen unser Glück, haben heute weniger Erfolg bei der Tiersichtung, es bleibt bei vielen Vögeln (unzählige Papageien und die bunte Gabelracke), Oryx Antilopen, Gnus und Giraffen. Wir grasen alle Wasserlöcher ab, die erhofften Nashörner sind nicht zu finden.


Tag 4 – Unsere Optionen sind ein Ausflug zum Waterberg oder zum Cheetah Conservation Fund. Beides kostet viel Zeit im Auto und wir entscheiden uns zur Wanderung am Hausberg. An der Rezeption gibt es eine Wanderkarte und die eindringliche Warnung vor schwarzer Mamba und Puffotter. Für uns Grund genug, auf die Suche nach den beiden zu gehen! Drei Stunden – 8km wandern wir in der Mittagssonne über den Hausberg. Bis auf ein Warzenschwein sehen wir keine Tiere! Für den Pool ist es am Nachmittag zu frisch und wir genießen die Ruhe auf der Terrasse. Für uns sind es zwei ruhige Tage, bevor es dann zum Etosha Park geht. Wir sind ein wenig enttäuscht, da die Wanderwege nicht so gut sind und die Möglichkeiten in der Nähe recht begrenzt.


Tag 5 – Nach dem Frühstück geht es denselben Weg zurück zur B1 nach Norden und endlich zum Etosha Park. Wieder sehen wir Paviane und Antilopen. Am frühen Mittag kommen wir im Onguma Bush Camp an. Unsere Unterkunft ist ein landestypisches Rondavel. Es ist klein aber gemütlich und reicht für die geplanten zwei Nächte gut aus. Das Wasserloch ist direkt neben dem Restaurant und ein Katzensprung von unserem kleinen Häuschen weg. Onguma liegt quasi am Lindqvist Tor, dem östlichen Eingang zum Etosha NP und somit perfekt für die kommenden Tage.

Wir haben Glück, bevor wir die Anlage erkunden, können wir direkt an der Nachmittagspirsch teilnehmen. Es geht mit zwei weiteren Gästen in den Etosha NP. Erschreckend, wie die Guides in den Jeeps den Tieren hinterherjagen! Wir sehen einen Leoparden, der gerade in den Busch verschwindet, während die Jeeps und Autos der Touristen kreuz und quer den Weg versperren! Das passt so gar nicht zu unserem Verständnis für Respekt gegenüber den Tieren. Wir haben uns bewusst dazu entschieden, am Ende der Regenzeit zu reisen, da die Tiere noch ein wenig Futter in der Natur finden und noch nicht bedingungslos auf die Wasserlöcher angewiesen sind. Das erschwert sicherlich auch die Tiersichtung, passt aber deutlich besser zu meiner Haltung gegenüber der Natur. Das Tier soll schließlich auch eine Chance haben, sich vor dem Menschen zu verstecken und zu schützen. Auf dem Weg halten wir an und beobachten ein paar Geier.

Viel Glück haben wir dann auch am Chudop Wasserloch.

Hier tummeln sich viele Elefanten, Giraffen und wir nehmen uns die Zeit für den Sundowner. Die kleinen Elefanten spielen miteinander und haben sichtlich Spaß beim Baden, bevor sie sich wieder einstauben. Auf der Rückfahrt kreuzt noch ein großer Elefant unseren Weg. Wir warten ab, dass er uns nur beobachtet und dann weitergeht. Am Abend erkunden wir die Lodge. Den Sonnenuntergang am Wasserloch können wir im Restaurant direkt genießen, das Dinner ist perfekt und das Personal super aufmerksam.


Tag 6

Unsere Vorfreude steigt, wir fahren heute selbst durch Etosha. Am Lindequist Tor registrieren wir uns und können das Permit für zwei Tage direkt an der Rezeption in Namutoni zahlen. Ich hatte in einem anderen Blog von spannender Tiersichtung am Fisher´s Pan gelesen, wir haben hier wenig Glück, es bleibt bei Zebras und Gnus. Diverse Wasserlöcher fahren wir ab, sehen viele Giraffen, Elefanten, Strauße und unendlich viele Zebras stehen auf dem Weg herum. Einige Wege, wie der zum Wasserloch Kalkheuwel sind so holprig, dass wir nicht einmal in Schrittgeschwindigkeit fahren. Wir werden belohnt, drei große Elefanten stehen am Wasserloch. Am Springbookfontein zieht gerade eine Gnuherde vorüber, einer hinter dem anderen. Das besondere Glück ist noch ein Spitzmaulnashorn, das wir durch Zufall entdecken.

Viele Impalas, Kudus, Mangusten, eine Riesentrappe (den schwersten, flugfähigen Vogel!) , Habichte und Dik Diks sehen wir heute in „8 Stunden Etosha“.

Der Stammgast am Wasserloch der Lodge ist ein Graureiher. Als am Abend ein Milchuhu kommt, ist seine Zeit am Wasserloch allerdings vorbei, er ist zum Frühstück zurück.


Tag 7 – Wieder checken wir aus und fahren einmal quer durch den Etosha NP zu unserem nächsten Stop. In Onguma haben wir uns sehr wohl gefühlt. Gespannt darauf, welche Tiere wir heute entdecken dürfen, fahren wir los.

Heute liegt eine längere Strecke vor uns und wir wollen nur die Wasserlöcher besuchen, die in der Nähe des Hauptweges sind. Kaum sind wir im Park, halten vor uns zwei Fahrzeuge am Rand, ein Zeichen für etwas Interessantes? Wir halten und entdecken einen Gepard hinter dem Busch. In etwas Entfernung steht ein Gnu, das nach einem Moment wegrennt! Der Gepard hat scheinbar zu lange gewartet, dieses Mal kommt es davon.

Wenig später geht es gleich weiter, ein Sekretär stolziert durchs Gras. Unglaublich, wir hatten nicht erwartet, als Selbstfahrer viele neue Tiere zu sehen!

Immer wieder sehen wir Elefanten, Giraffen, Zebras.

Bei Springbookfontein halten wir kurz, der große Elefantenbulle macht sich gerade auf den Weg.

Und das eine oder andere Wasserloch, das nicht weit der C38 liegt, fahren wir dann doch noch an… Wir sehen so viele Elefanten und Giraffen, dass es kaum noch etwas besonderes ist.

Am Etosha Lookout sind wir mit Abstand die einzigen Lebewesen. Wir lassen es uns nicht nehmen und steigen kurz aus. Das Aussteigen im NP ist sonst nur an gekennzeichneten Orten erlaubt. Die Etoschapfanne ist mit 4731 Quadratkilometern, einer Länge von 110km und der Breite von 60km sogar aus dem Weltall zu sehen! Meist ist sie trocken, nur nach schweren Regenfällen kann mal Wasser in ihr stehen.

Ab und an halten wir an, damit die Bewohner des Parks die Straße überqueren können…

Je weiter wir in den Westen des Parks kommen, desto weniger Verkehr gibt es. Vor uns ist nur ein Fahrzeug, das gerade anhält, da ein Nashorn über die Straße in Richtung Wasserloch Ondongab geht. Wir entscheiden uns, hinter dem anderen Auto zu bleiben und parallel dem Nashorn zu folgen…

Als das Auto vor uns stoppt, sehen wir weit vor uns einen ausgewachsenen, großen Elefantenbullen. Elefant und Nashorn gehen aufeinander zu. Wir bleiben stehen und beobachten. Das Nashorn weicht dem Elefanten aus und geht weiter weg. Der Elefant kommt in Richtung Straße und geht am Rand der Gegenfahrbahn auf uns zu…

Wir halten reflexartig den Atem an und trauen uns nicht einmal Fotos zu machen. Wer weiß, ob wir den Elefanten blenden und damit reizen. Es war eine angespannte Situation, der Elefant hat mit den Ohren gewedelt und sich so abgekühlt. Als er das andere Auto passiert hat, legt er die Ohren abwechselnd an und stellt sie auf, dazu legt er den Rüssel über die Stoßzähne. Was auch immer er uns damit zeigen möchte, wir sind beeindruckt! Er geht ganz gemächlich an uns vorbei! Später erfahren wir von einem Guide, dass der Elefant vermutlich das Nashorn vor uns schützen wollte, sich daher zwischen Nashorn und uns gebracht hat.

Wir fahren weiter durch Okaukuejo und verlassen den NP zu unserer nächsten Unterkunft, der Etosha Safari Lodge.

Die Anlage ist weitläufig, liegt etwas erhöht und bietet eine tolle Aussicht über die Landschaft und das nahe Wasserloch. Es ist inzwischen warm genug für eine Abkühlung im Pool. Unser kleines Häuschen hat eine Terrasse, die perfekt für den privaten Sundowner ist. Abends gibt es hier ein Buffett und wir freuen uns über eine Abwechslung zu den letzten Tagen.


Tag 8 – Heute starten wir den Tag mit einer Morgenpirschfahrt in den NP. Nach einem schnellen Frühstück geht es um kurz vor Sieben im offenen Jeep zum Parkeingang. Es ist dunkel und noch kalt.

Wieder sind wir vier Gäste mit Dumba, unserem Guide. Wir hoffen auf Löwen! Dumba gibt alles, im Austausch mit anderen Guides scheint er zu wissen, wohin wir müssen. Als wir ankommen zählen wir 13 Autos, die am Weg parken.

Drei Schakale tummeln sich um einen Strauch. Wir schauen durch Kamera und Fernglas und können die Mähne des Löwen sehen.

Es ist ein wenig Bewegung zu sehen und auf einmal auch der Rest der Löwenfamilie. Sie sollen gestern gefressen haben, somit rechnen wir nicht damit, dass sie weiterziehen. Wir bleiben ein wenig und beobachten. Auf dem Rückweg treffen wir eine 5köpfige Elefantentruppe. Wie im Dschungelbuch wandern sie hintereinander durch die Landschaft.

Wir sind uns sicher, der große Bulle ist unsere Begegnung vom Vortag mit dem Nashorn! Wir fahren zum Wasserloch von Okaukuejo und können sie dort in Ruhe anschauen.

Dumba fährt mit uns unermüdlich durch den NP und grast förmlich die Wasserlöcher ab.

Heute sehen wir nur noch Erdhörnchen, Antilopen, Zebras und Giraffen. Einen Falken dürfen wir noch beobachten, der im Freifall einen anderen Vogel attackieren will, aber erfolglos bleibt.

In der Lodge wollen wir am Nachmittag einen ausgeschilderten Pfad wandern. Leider kennt sich keiner der Mitarbeitenden an der Rezeption damit aus und findet auch keine Informationen dazu. Es ist zu warm, um planlos durch Mückenschwärme zu wandern. Ein kleiner Gecko zeigt sich uns dann doch noch.

Wir genießen den Abend an der Bar sind schon wieder gespannt, was uns morgen erwartet. Die Sonnenuntergänge und Abendstimmung ist so besonders, dass sie kaum auf Bildern festzuhalten ist. Die Sternenhimmel samt Milchstraße sind einzigartig für unsere Verhältnisse, dass wir jeden Abend erneut überwältigt sind.


Tag 9 – Beim Frühstück kommen wir mit einem Manager der Lodge ins Gespräch. Unsere heutige Route führt uns über die C35 nach Uis. Die Straße soll in sehr schlechtem Zustand sein, was uns der freundliche Herr bestätigt und von ihr abrät. Somit fahren wir eine längere Strecke über Outjo, Otjiwarongo und Umaruru.

Das ist hier gefühlt die Standardkommunikation – wo kommt ihr her, was habt ihr gesehen und wie war die Straße? Die Erfahrungen der Reisenden sind so wertvoll, da sich der Zustand der Straßen ständig ändert.

Wir kommen am frühen Nachmittag in unserer nächsten Unterkunft, dem Elefant Guesthouse an. Uis ist ein kleiner Ort mit einer Zinn Mine, der recht trist wirkt.

Das Guesthouse ist von einer Mauer umgeben, hat schöne und wenige Zimmer mit einem Innenhof und Pool. Im Gegensatz zu den bisherigen Unterkünften, die alle sehr offen in natürlicher Umgebung waren, sind wir jetzt in einem kleinen Wohngebiet gelandet. Im Supermarkt an der Ecke versorgen wir uns mit neuen Getränken und besuchen den urigen Biergarten gegenüber. Hier gibt es ein paar schöne Andenken zu kaufen. Einer Holzgiraffe kann ich nicht widerstehen!


Tag 10 – Ausflug zu den Wüstenelefanten! Wir fahren mit Kirsten Richtung trockenem Flussbett des Ugab und bestaunen auf dem Weg dorthin den Brandberg, lernen über typische Pflanzen und Umgebung. Sie ist vor vielen Jahren aus Norddeutschland ausgewandert. Es ist interessant, ihre Sicht auf Namibia kennen zu lernen. Zudem haben wir viele Fragen, die wir einfacher auf deutsch formulieren können.

Es ist mystisch, wie der Brandberg von beiden Seiten vom Nebel eingehüllt wird. Die Feuchtigkeit zieht vom Atlantik auf, verzieht sich dann schnell in den Morgenstunden wieder. Ein Zeichen für den einsetzenden Winter.

Als wir im Ugab fahren, suchen wir überall nach den Wüstenelefanten. In der letzten Zeit waren sie weiter östlich gesehen, hier ist es zu trocken. Sie haben sich an die besonderen Lebensbedingungen angepasst, haben längere Beine und größere Füße, da sie weitere Strecken zurücklegen. Uns zeigen sie sich heute nicht. Wir fahren auf dem Rückweg an ein paar Himba Stämmen vorbei. Sie leben hier am Straßenrand in runden Lehmhütten mit Reetdach. Beliebt sind sie hier bei den Einheimischen nicht. Sie haben sich ortsnah niedergelassen und betteln. Sie halten sich nicht an die Regeln, die für die Einheimischen gelten. So haben wir hier viel über Land und Leute mitnehmen können, wenn auch der Ort selbst nicht wirklich schön ist. Im Guesthouse war es uns am Ende etwas zu eng und begrenzt. Die Möglichkeiten, Spaziergänge in der Umgebung und außer dem Biergarten noch das Cactus Cafe, waren für uns nicht so rund. Ausflüge zur White Lady waren für uns nicht ansprechend.


Tag 11 – Check Out in Uis und ein kurzer Weg zur nächsten Lodge: Ai Aiba Rockpainting Lodge. Die Lodge liegt im Erongo Gebirge, Doppelhäuser liegen wunderschön direkt vor einem Felsen. Unser Zimmer im Doppelhaus hat eine Terrasse und ein großes Panoramafenster.

Wir erkunden direkt die Umgebung über den Self Hiking Pfad.

Heute ist das Glück perfekt – eine Rock Snake zeigt sich! Für ein Foto ist sie zu schnell und wir zu aufgeregt. Endlich eine Schlange in der Natur! Im Anschluss kraxeln wir auf den kleinen Berg neben der Lodge mit einem fantastischen Blick über die Umgebung im Erongo Gebirge. Hier ist es deutlich wärmer als die letzten Tag und der Pool für eine Abkühlung nicht zu kalt. Wir freuen uns, dass wir wieder mitten in der Natur sind und bleiben nach dem Dinner direkt am Feuer mit Blick auf das kleine Wasserloch sitzen. Eine Eule kommt zu Besuch und gesellt sich zu einer Antilope.


Tag 12 – Wir machen uns nach dem Frühstück auf und wandern auf eigene Faust zum Himba Museum. Eigentlich wollten wir keine Himba oder Herero Stämme besuchen. Der Gedanke, als neugieriger Tourist in ihren Bereich zu kommen, fühlt sich nicht gut an. Als wir uns dem Museum nähern, sehen wir eine Reisegruppe mit Guide, der einen Himba auffordert, Feuer zu machen. Für uns wirkte alles sehr inszeniert und verstörend. Wir sind dann doch weitergewandert und haben die Tour vom Vortag erneut gemacht. Dieses Mal leider ohne Schlange.


Tag 13 – Wir checken aus und fahren Richtung Atlantikküste. Ein Abstecher zur Spitzkuppe hätte uns mindestens 2 Stunden gekostet, so bewundern wir sie aus der Ferne. Das Matterhorn Namibias hätte ich gerne aus der Nähe gesehen. Allerdings ist unsere Zeit an der Küste knapp bemessen, wir wollen sie auskosten!

Swakopmund erreichen wir über die B2. Auf dem Weg wird es zunehmend neblig und regnet sogar ein wenig. Je dichter wir an die Küste kommen, desto kühler wird es. In Swakopmund sind 15 Grad und keine Sonne. Wir finden das Namib Guesthouse auf anhieb und checken ein. Das Guesthouse liegt einen knappen Kilometer von der Küste und vielleicht 500m vom Zentrum entfernt. Wir laufen direkt los und schnuppern Atlantikluft. Die Seebrücke sieht fast aus, als wären wir an der Ostsee. Wir gehen ins Jetty und trinken ein Glas Wein auf der Seebrücke. In der Ferne sehen wir Seelöwen, Möwen kreischen. Fast heimisch fühlt es sich an. Vor dem Aquarium stehen zwei Imbisswagen. Super günstig und unglaublich leckere Fish n Chips gibt es hier – wir brauchen heute kein Abendessen mehr! Für den Sonnenuntergang ergattern wir im Tiger & Reef Beachclub einen Tisch mit Meerblick. Die rote Sonne versinkt im Ozean und es bleibt noch lange ein breiter orangeroter Streifen am Horizont.

Swakopmund ist in der Dunkelheit wie ausgestorben aber keineswegs gefährlich für Fußgänger. Die Straßenränder sind gehakt, alles wirkt sehr gepflegt.


Tag 14 – Unser Standardzimmer ist leider dunkel und muffig. Wir sprechen mit den Leuten vor Ort und können das Zimmer heute tauschen. Das neue Zimmer ist so schön, dass wir gar nicht mehr abreisen möchten.

Heute ist alles anders, das Wetter hat sich komplett geändert. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und es wird ein warmer Tag! Um 8Uhr holt uns Douglas ab. Mit zwei weiteren Gästen starten wir zur Living Desert Tour – Tour der Little 5. Die Little 5 sind der Wüstengecko, die Sandviper, das Chamäleon, Spinne und Skorpion. Wir fahren in die nahe Düne der Namib. Douglas lässt Luft aus den Reifen und wir fahren in den NP der Namib. Douglas erklärt uns und den Gästen aus dem zweiten Jeep das Ökosystem der Düne. Wir lernen über Fauna & Flora, unterschiedliche Sandbeschaffenheiten und die Nahrungskette der Namib. Kevin, der zweite Guide geht parallel auf Spuren- und Tiersuche. Er spürt die Tiere auf und führt uns dorthin.

Gleich beim ersten Stop präsentiert er uns einen Wüstengecko. Er schillert in wundervollen Farben. Wir haben genug Zeit, das hübsche Tier zu bestaunen und da es noch kalt und schattig ist, Zeit für Fotos.

Der nächste Halt gilt der hübschen Sandviper. Die Schlange ist giftig und noch sehr klein. Sie schiebt sich elegant über den Sand. Sie täuscht ihre Feinde mit der dunklen Schwanzspitze, die sie aus dem Sand hält, während sie selbst meist unter dem Sand ist. Douglas und Kevin sorgen immer dafür, dass sich die Tiere wieder im Sand eingraben, wenn wir weitergehen.

Nebenbei entdeckt Kevin eine kleine Schleiche. Douglas erklärt die faszinierenden Eigenarten der Wüstenbewohner. So von der Spinne, die sich im Notfall zusammenrollt und mit maximal 120Km/h die Düne herunterrollt.

Kaum zu glauben, dass die beiden ein großes Chamäleon auftun. Wir pirschen uns an und Douglas packt ein Glas mit Mehlwürmern aus. Wir positionieren uns in guter Entfernung und Douglas legt ihm die Würmer in Reichweite hin. Es dauert nicht lange, bis das Chamäleon die Zunge herausschnellen lässt und die Würmer zielgenau aufschnappt. Die Verdauung setzt ein und das Chamäleon färbt sich langsam heller.

Bei der Weiterfahrt entdecken wir leider keine weiteren Tiere, fahren über die Dünenkämme und haben einen letzten Stop mit Atlantikblick in Richtung Swakopmund. Unfassbar, dass hier teilweise Plastikmüll herumliegt, obwohl es eigentlich gar nicht erlaubt ist, hier eigenständig herein zu fahren. Nach 5 Stunden kommen wir zurück zum Guesthouse, überglücklich und begeistert! Die Tour war ein absolutes Highlight unserer Reise!

Wir genießen es, nachmittags durch Swakopmund zu spazieren.

Es ist schon sehr „deutsch“ hier. Nach den ersten Tagen in der Natur ist es auch schön, mal wieder in einer kleinen Stadt herum zu schlendern. Den Abend lassen wir bei sehr leckerem Fisch im The Tug an der Seebrücke ausklingen. Der letzte Abend am Ozean, bevor es morgen wieder ins Landesinnere geht.


Tag 15 – Ein kleines, gutes Frühstück, bevor wir Swakopmund verlassen. Heute machen wir uns auf einen langen Weg gen Süden. Erst ein kleines Stück nach Walvisbay, wo wir ein letztes Mal tanken, bevor es für 255km auf die Schotterpiste geht. An vielen Pelikanen und Flamingos kommen wir vorbei. Wir fahren die C14 bis Solitaire.

Die Straße ist alles zwischen fein und grausam: grobe Steine, das verhasste Wellblech (Querrillen) in allen Stärkeausprägungen sind heute dabei. Wir passieren den Gaub Canyon, die kurvige Fahrt ist eine willkommene Abwechslung und landschaftlich wirklich schön! Kurze Zeit später überqueren wir den südlichen Wendekreis. Ein altes, mit Aufklebern vollgeklebtes Schild macht darauf aufmerksam: Tropic of Capricorn. Eine lange, einsame Strecke haben wir hinter uns, als wir nach Solitaire kommen. Eigentlich nur ein Versorgungspunkt – eine Tankstelle, ein Restaurant und eine Bakery erwarten uns. Es sieht aus wie ein kleines Westerndorf. Wir essen den berühmten Apple Crumble und trinken Kaffee in der Bakery, bevor wir weiterfahren.

Nach einer guten halben Stunde erreichen wir unsere nächste Unterkunft, die Namib Desert Lodge. Hier wollen wir ein paar Tage das Erlebte sacken lassen und einen Ausflug nach Sossovslei machen.

Die Lodge liegt vor einem Felsen und hat sehr viele Zimmer. Am Abend ist es so kalt, dass wir nicht mehr draußen sitzen mögen. Unser Zimmer ist in einem Doppelhäuschen. Leider ist es nicht so gemütlich. Wir erkunden die Umgebung, es gibt einen Self Hiking Trail für 1,5/ 3/ 5 und 7km.


Tag 16 – Nach einem sehr frühen Frühstück brechen wir im Dunklen um kurz nach 6 Uhr in Richtung Sossovslei auf. Für die 30km bis Sesriem und die weiteren 60km bis Sossovslei brauchen wir fast 2 Stunden. Wir fahren durch den NP und sind begeistert von der aufgehenden Sonne in den Dünen. Sie gehören zum UNESCO Welterbe und zählen zu den höchsten Dünen der Welt. Wir fahren bis zum Parkplatz. Ab hier kann man selber fahren, zu Fuss gehen oder den Shuttle nehmen. 5km durch den Sand ? – wir nehmen den Shuttle. Wir erreichen die hohen Dünen und entscheiden uns direkt für den Aufstieg der großen Düne „big daddy„, die bis zu 350m hoch ist.

Zum Glück ist es noch früh und nicht so warm. Der Aufstieg ist anstrengend, wir stapfen in die Schuhabdrücke der anderen Leute. Viele gehen nicht hier hoch. Die meisten wandern auf die kleinere Düne „big mama“. Nach knappen 40 min sind wir oben und haben einen unfassbaren Blick über die Dünen. Den Abstieg machen wir direkt ins Deadvlei. Wir rutschen laufend die Düne herunter.

250HM bringen richtig Spaß! Unten angekommen, schütten wir eine halbe Sandkiste aus den Schuhen.

Wir gehen langsam über die trockene Senke, die von den hohen Dünen eingerahmt ist. Die Farben sind wundervoll. Am anderen Ende stehen die alten, toten Karmeldornbäume. Jeder Baum ist anders geformt und bildet ein Kunstwerk vor den roten Dünen und dem stahlblauen Himmel. Aufgrund der extremen Trockenheit verrotten die Bäume nur langsam und sollen bis zu 1000 Jahre alt sein. Ich kann mich gar nicht satt sehen. Ein paar wenige grüne Sträucher gibt es doch, wir schauen nach Lebewesen und sehen ein paar Echsen und Käfer.

Zurück geht es wieder mit dem Shuttle und dann dieselbe Strecke zurück zur Lodge.


Tag 17 – Wir bleiben in der Lodge und entscheiden uns erneut zu einer kleinen Wanderung auf die versteinerte Düne hinter der Lodge . Die Wege sind leider wenig fequentiert und daher nicht so gut beschildert. Man erzählt uns, dass die Oryxe gerne die Beschilderung umwerfen und man deswegen die Schilder nicht sieht. Den Nachmittag verbringen wir in der Lodge. Der Pool ist eiskalt, die Fahrräder leider nicht verfügbar, wir nutzen die Zeit in der Sonne und lesen. Uns hätten hier zwei Nächte gereicht. Ein erneuter Ausflug nach Sossovslei ist tatsächlich zu weit und die Straße zudem im schlechten Zustand, daß es keinen Spaß bringen würde.


Tag 18 – Heute geht es weiter! Wir fahren los über Klein Aub in Richtung Windhoek.

Uns erwartet eine kurvenreiche Schotterpiste mit vielen Trockenflusdurchfahrten. Ich habe sie mir schlimmer vorgestellt. Oftmals fährt man nur durch eine kleine Senke mit ein paar mehr Steinen.

Als wir nach, gefühlt endlosem Durchschütteln auf der C24 nach Klein Aub kommen, tut sich Connys Coffee wie eine Oase vor uns auf. Der Inhaber ist ein wandelndes Geschichtsbuch. Er beantwortet alle Fragen rund um Namibia, Land, Leute und Geschichte. Er erzählt, dass er in den 8 Jahren in Hamburg bei der Burg Rösterei einen Kaffeerösterei Kurs gemacht hat. Zurück in seiner Heimat Namibia hat sich dieses kleine Idyll aufgebaut. Ab und an passieren Touristen und lassen sich in seine Welt entführen. Heute brüht er hier den besten Kaffee der Umgebung, natürlich alles afrikanisch und Fairtrade, und erklärt gerne alle Schritte. Es soll leckeres, selbstgemachtes Eis geben und er kocht zudem in einer Kiste. Wir sind fasziniert und könnten ihm ewig zuhören.

Auf sein Anraten machen wir einen kleinen Umweg über die Kalahari Wüste. Der Umweg kostet viel Zeit und bietet uns einen ersten Eindruck der roten Dünen, die unter dem leichten Grün durchscheinen.

Nach einer langen Fahrt erreichen wir das Voigtland Guesthouse, unsere letzte Unterkunft.

Es ist ein Traum, das Zimmer ist liebevoll, detailgetreu eingerichtet und bietet wirklich alles, was man sich wünscht. Wir kommen quasi zum perfekten Zeitpunkt an. Auf dem Deck hinter dem Haus ist bereits für den High Tea mit den drei Giraffen gedeckt. Gustav, Sophie und Shorty warten schon hungrig. Shorty bleibt in sicherer Entfernung, ist noch nicht an das Füttern durch Fremde gewöhnt. Wir bekommen jeder ein Körbchen mit Saatschoten und dürfen sie direkt den Giraffen hinhalten. Zielgenau schnappen sie mit ihrer Zunge eine Schote nach der anderen. Sie fressen 40-45Kg am Tag! Sie kauen eigentlich den ganzen Tag, da sie permanent widerkäuen. Das Hochwürgen durch den langen Hals sieht komisch aus. Vor dem Frühstück und zum High Tea dürfen wir sie füttern. Wir kommen ihnen super nah und können sie direkt anschauen. Es ist ein wundervolles Erlebnis. Alle hier sind herzlich und nett. Wir lernen noch einiges über Giraffen und natürlich auch über die anderen Tiere, die hier leben.

Hier wohnen zudem 6 Katzen, eine flauschiger als die andere und drei liebe Hunde, die direkt mit uns spazieren gehen. Nach einem super Dinner lassen wir den letzten Abend bei Wein und einer Partie Backgammon ausklingen.


Tag 19 – Giraffen Fütterung vor dem Frühstück, viel besser kann ein Tag nicht beginnen! Wir erfahren, dass Sophie vielleicht trächtig ist, aber so richtig sehen kann man das nicht. Es gibt nur Anzeichen im Verhalten zwischen den Giraffen, das darauf schließen lässt. Sie lässt Shorty nicht mehr an sich herankommen. Es ist kaum vorstellbar, dass man nicht sehen kann, ob Sophie ein bis zu 50kg schweres Giraffenbaby in sich trägt! Zur Geburt suchen sie sich ein Plätzchen mit etwas weicherem Untergrund, da die Babys im Stehen herausfallen und innerhalb kürzester Zeit stehen müssen. Unglaublich, ihre Beine sind alleine länger als wir groß sind! In der ersten Woche wachsen sie ca 2,5cm am Tag, damit sie schnell an Größe gewinnen, um sich selbst versorgen zu können.

Jetzt müssen wir packen und auschecken. Ein kleiner Spaziergang zum nahen Damm mit Sichtung von Warzenschweinen und Antilopen. Die drei Giraffen sind irgendwo in ihrem großen Gehege (aktuell 60ha, es soll größer werden). Das Guesthouse bietet Tageszimmer oder auch ein externes Badezimmer, in dem wir später duschen könnten. Wir dürfen bleiben und können später direkt zum Flughafen fahren. Der Flughafen ist von hier keine 30min entfernt. Die letzte Nacht unseres Urlaubes an diesem wundervollen Ort zu verbringen war eine perfekte Entscheidung.

Nun sind sie schon wieder vorüber – 18 Nächte/ 19 Tage/ 2800km ohne Reifenpanne/ mindestens 1500 Fotos/ einmalige Momente – es bleiben Eindrücke, die wir nie vergessen werden. Für uns kein Urlaub, den wir jedes Jahr machen und ein ganz besonderer dazu! Wir haben Menschen treffen dürfen, die sich mit wenig Mitteln ein glückliches Leben aufbauen und den Fokus auf das wirklich Wichtige legen. Ich bin davon überzeugt, dass uns der Urlaub ein Stück verändert hat. Wir hatten vorher Reiseführer gelesen, Berichte gesehen und Blogs gelesen und mit einigen Leuten gesprochen, die das Land bereits bereist haben. Am Ende kann keine Erzählung dieses Land genau erklären, es ist wunderschön, einsam, rau, farbenfroh und es leben dort unglaublich herzliche, aufgeschlossene und hilfsbereite Menschen! Wir haben nicht die Löwenfamilie auf der Straße vor uns spazieren sehen, auch die erhofften Schlangen blieben leider aus. Wir sind glücklich und begeistert.

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