Auch in diesem Sommer zieht es uns in vertraute Ecken. Die Reiselust und das große Abenteuer sind für uns noch im Coronatiefschlaf. So haben wir uns für eine Reise in das Nachbarland Österreich entschieden und fahren wieder nach Tirol.
Auf dem Weg übernachten wir in Oberstaufen. Ich war noch nie hier und für eine Unterbrechung der Strecke liegt es gut. Wir bleiben zwei Nächte und starten hier in den Urlaub.
Eine seichte Wanderung vom Stadtzentrum Oberstaufen aus, Richtung Buchenegg, vorbei an den gleichnamigen Wasserfällen und weiter über Steibis nach Oberstaufen zurück. Gute 500HM auf 14km Distanz waren für uns ein guter Start in den Wanderurlaub. Der Abstieg zu den Buchenegger Wasserfällen ist mitunter rutschig und sehr wurzeldurchzogen. Hier sind gute Schuhe wichtig.




Der erste Abend in Hochimst
Im letzten September hatten wir den „Abriss“ der alten Seilbahn miterlebt. Die neuen Stähle wurden in den Boden gerammt, was mitunter nicht ganz leise war. Zum Winter 2021war direkt schon die Eröffnung der neuen Bahnen, di wir nun in diesem Sommer das erste Mal fahren können.


Die neue Imster Seilbahn. Kaum angekommen sind wir direkt hochgefahren. Ein wenig fehlt mir der alte 2er Sessellift mit den Regen/ Schneeklappen. Man war viel mehr in der Natur, wenn man so über die Wiesen gondelte. Jetzt ist es sehr bequem, zudem barrierefrei und ein ganz anderes Gefühl.
Heute ist es nur ein Ankommen und abwandern.
Ausflug zum Kaiserschmarrn in die Latschenhütte
Der erste Morgen in Hochimst. Das Wetter ist gut und wir machen uns auf über den Ursprungsweg zur Bergstation der Seilbahn. Von hier gehen wir weiter zur Latschenhütte. Sie liegt so schön und hat wenig touristischen Charakter. Der erste Kaiserschmarrn im Urlaub ist ein ganz besonderer und zudem echt gut!
Wir wandern ab zur UAlm und der Bergstation, fahren einmal hoch zum vorderen Alpjoch und blicken ins Tal und die umliegenden Berge. Der zweite Tag ist noch ein wenig ruhig, so fahren wir mit der Seilbahn auch ab nach Hochimst.


Tag 3 – Pitztal, Jerzens ohne Gipfelkreuz
Im Pitztal sind wir schon so oft gewandert. Jerzens mit Hochzeiger und Sechzeiger, dem Gipfelkreuz bringt irgendwie immer wieder Spaß. Woran es liegt, könnte ich nicht sagen. Der Berg ist eine Mischung aus Familien Attraktivitäten und umfassenden Wandermöglichkeiten. Es ist nie überlaufen gewesen. Vielleicht auch, weil es meine erste Gipfelkreuzwanderung gewesen war und ich seither Stempel in meinem Wanderbuch sammle.



Hochimst – über Umwege und ein wenig Ursprung Hike zur UAlm
Viele Wege führen von Hochimst zur UAlm. Heute wandern wir einmal an der Seilbahnstation vorbei über den Schinderbach in Richtung Imster Höhenweg. Ein angenehmer, langsam ansteigender Wanderweg mündet in den Ursprungs Hike und dann parallel zur Seilbahn hoch zur UAlm. Der Weg ist schön und überhaupt nicht schwierig zu gehen.






Imst, -> Über Umwege und den Ursprung Hike zur UAlm
Ochsengarten – vorbei an der Feldringalm zum Faltegartenkögele
Neben dem Ort Haimingerberg geht es zum Ort Sattele. Hier starten wir am Wanderparkplatz in Richtung Feldringalm.
Der Weg zur Alm auf knapp 1900m ist eher ein breiter Fahrweg und wenig anspruchsvoll. Neben der Alm geht es über die Wiese und durch ein Tor hindurch, es startet der Wanderweg. Er ist gut beschildert und es gibt einen Abzweiger zum Faltegartenkögele. Wir machen den Abstecher und genießen eine herrliche Sicht über das Inntal. Zum Kreuz gab es unterschiedliche Wege, somit auch hier eine seichtere Möglichkeit. Zurück gehen wir über Marlstein und das letzte Stück leider an der Straße. Hier fehlte für uns eine Markierung.
Wetter und Sicht waren super, Ausflug sehr lohnenswert.



-> Von Sattele zum Faltegartenkögele
Tschirgant – Karröster Alm
Von Hochimst, vom Pitztal oder eben auch vom gestrigen Aufstieg haben wir den Tschirgant schon so oft gesehen. Er ist das Pendant zum Imster Hausberg und somit war es nur eine Frage der Zeit, dass wir auch hier wandern wollen.
In Karrösten gibt es einen Wanderparkplatz, von wo aus wir losgehen. Das erste Stück ist wieder ein Fahrweg und dann folgt der Abzweig zum Geopfad in den Wald. Ein einfacher Wanderweg mit einer Aussichtsplattform bietet uns gleich den Blick auf Hochimst. Wir bleiben einen Moment und hören ein Knacken. Eine Gams springt den Berg hinab. Es ist herrlich ruhig, kaum Wanderer und Biker sind unterwegs.
Recht bald kommen wir an der Karröster Alm vorbei und wollen noch ein wenig höher gehen. Über die Wiese neben der Alm wird es steiler und gerölliger. Heute versperrt uns ein sehr großer, beim letzten Gewitter, umgekippter Baum so den Weg, dass wir uns entscheiden umzukehren. Wir gehen zurück über den Waldsteig zur Alm und kehren ein. Der Rückweg ist über denselben Weg.









Herrliche Wanderung am -> Tschirgant
Tschirgant – zur Karrer Alm
Der Berg hat es uns angetan. Das Wetter ist wieder unbeständig und wir entscheiden uns für eine entspannte Runde mit viel Fahrweg und optionalen Waldsteigen. Vom Wanderparkplatz in Karres gehen wir zur Karrer Alm auf. Viel Weg ist im Waldgebiet. Wir gehen immer ein Stück Steig und variieren mit Fahrweg. Die Höhenmeter machen es anstrengend, der Weg ist nicht anspruchsvoll.






Wanderung zur Karrer Alm-oder 760HM zum Kaiserschmarrn.. -> Tschirgant von der Karres Seite aus
Ötz – Aufstieg über die Acherberg Alm zur Acherkogelbahn (Bergstation)
Hochötz ist, glaube ich der Berg, den wir in all den Jahren am meisten von allen Seiten abgewandert haben. Wenn man unten bei der Seilbahn steht und der Blick nach oben geht, denke ich mir „kann man auch hochgehen“.
Zu verlockend ist es, direkt bei der schönen Acherberg Alm anzukommen und zu sehr vergesse, wie blöd ich den Aufstieg jedes Mal finde. Aber offensichtlich vergesse ich zu schnell und die positiven Dinge überwiegen, dass wir auch dieses Mal wieder aufgehen.
Der Fahrweg zu Beginn macht es einem ja auch einfach, wir gewinnen schnell an Höhe. Nach den ersten 400HM geht es aber in den Wald, rauf über die waldigen Steige und eine Alternative ist nicht in Sicht. Dieses Mal ist es warm und im Wald sehr drückend. Umso glücklicher bin ich, als wir an der Wiese ankommen, von der man die Alm aus sehen kann.
Nach einer kleinen Pause auf der sonnigen Terrasse mit herrlichem Ausblick wandern wir weiter zur Bergstation der Acherkogelbahn. Dieses Mal allerdings über den Fahrweg, direkt zur Seilbahn.






Ein Tag in Sölden
Bei bestem Sommerwetter ist Sölden immer einen Ausflug wert. Hier kann man herrlich in der Sonne über den Berg wandern. Wie so oft haben wir uns die Summerard des Ötztals gekauft und können mit allen Sommerbahnen einmal am Tag fahren.
So geht es gleich hinauf mit der Giggijochbahn zur Bergstation. Der Aufstieg zur Rotkoglhütte kennen wir schon blind. Wir bleiben kurz, weil ich den Blick auf den Gletscher so liebe.
Aber mindestens genauso gerne fahre ich mit dem Sessellift und so geht es mit der Langeggbahn direkt wieder runter. Quer hinüber wandern wir erst etwas bergan und später recht eben zur Mittelstation der Gaislachkoglbahn.
Die Fahrt mit der recht neuen Gaislachkoglbahn ist schon ein Erlebnis über den Gaislachkogl hinauf zum Gipfel. Hier ist die aufwendig erstellte Ausstellung, die nach dem 007 Bond Film Spectre hier entstanden ist. Heute gehen wir durch die Räume und fahren im Anschluss wieder mit beiden Bahnen hinab ins Tal.







Hochötz – Wetterkreuz geht immer ⛰️
Der Berg in Hochötz ist einfach unvermeidbar, immer wieder reizt er uns. Der Aufstieg von der Bergstation der Acherkogelbahn zum Wetterkreuz ist herrlich und wenig anspruchsvoll. Auf dem Rückweg ist ein Abstecher in der neuen Bielefelder Hütte immer wieder schön. Der Blick von hier ist wundervoll. Ich könnte hier ewig sitzen und auf die Berge schauen!






Kleiner Abendspaziergang zum Wetterkreuz in Hochimst




Abendrunde zum Wetterkreuz Hochimst
Hochimst – Mittelstation der Bergbahn zur Muttekopfhütte – über den Drischlsteig zum Adlerhorst – Seilbahn zur Mittelstation und zu Fuss nach Hochimst
Von der Mittelstation zur Muttekopfhütte
Von der Mittelstation geht es den Märchenweg oder direkt den Fahrtweg Richtung Latschenhütte und hoch zur Muttekopfhütte. Der Weg zur Muttehütte ist inzwischen besser befestigt, Stufen säumen kritische Stellen.





Nach einem Stopp bei der Muttehütte haben wir uns für den Drischlsteig entschieden, den ich ungern vom Alpjoch aus gehe. Der Handlauf ist so niedrig, dass er keine gute Sicherung ist. Dieses Mal gehen wir also von der Muttehütte zur Bergstation der Seilbahn. Ich bin begeistert. Das Stahlseil, das im Fels zur Sicherheit dient, ist beim Gehen in dieser Richtung genau auf der richtigen Höhe. Wenn man bergauf geht, was jetzt der Fall ist, kann ich mich super festhalten, wenn ich das wollte und musste mich nicht bücken. Der Drischlsteig ist auf einmal deutlich entspannter zu gehen und ganz fix sind wir beim Adlerhorst und ich konnte den Steig genießen.






Im Anschluß zur Belohnung mit der Seilbahn zur Mittelstation und zu Fuß wieder hinab zur Talstation in Hochimst.

Ötztal – ein Sommertag in Obergurgl
Eigentlich gehe ich viel lieber auf den Berg als hinab. Es geht sich viel leichter.
Der Aufstieg im anderen Sommer war aber nicht so positiv in meiner Erinnerung, so dass wir dieses Mal hinaufgondeln und hinabgehen. Der Abstieg mit Blick auf den Rotmoosferner ist malerisch. Die Schönwieshütte liegt auf dem Weg und ist eine wirklich schöne Hütte.
Von hier gehen wir den Fahrweg ein Stück und folgen dann den Abstieg über die Wiesen und leichten Steige bis zur der kleinen Aussichtsplattform mit Bick auf den Rotmooswasserfall.
Durch den Zirbenweg mit vielen Rastmöglichkeiten geht es bergab zurück in sTal.







Von der Bergstation Hohe Mut über die Schönwieshütte und den Zirbenweg nach Obergurgl
Quer durch Hochötz
Heute wollten wir mal andersherum wandern. Von der Bergstation der Acherkogelbahn gehen wir über die Balbach Alm unter der Mohrenkopfbahn under der Rosskopfbahn hindurch auf den Steig zum Wetterkreuzkogel. Der Weg ist teils sehr steil und geröllig. Es erfordert nun doch einiges an Geschick, hier nicht abzurutschen. Wir kommen direkt am Sattel zwischen dem Wetterkreuzkogel und dem Rosskopf hoch. Anstatt zum Wetterkreuz gehen wir heute auf den Rosskopf. Das ist viel Weg über Blockwerk, das nicht immer fest ist. Hier laufen einige mit Turnschuhen herum, für mich nicht nachvollziehbar!
Von hier gehen wir den Besinnungsweg ab zur neuen Bielfelder Hütte und zurück zur Seilbahn.








Erst zur Balbach Alm, dann hoch zum Rosskopf und zurück zur Bielefelder Hütte
Dreiseen-Wanderung in Kühtai und einmal auf „die Mut“
Vom Wanderparkplatz an der Talstation der Seilbahn wandern wir ein Stück parallel zur Kühtaistrasse und dann den Wanderweg zum Hirschebensee. Etwas kurvenreich geht es teils steiler hinauf zum Mittleren Plendersee. Wir queren die Dreiseen Bahn und wandern hinüber zur Dreiseen Hütte, unterhalb der Bergstation der Seilbahn..






Eigentlich wollten wir in der Dreiseen Hütte einkehren, die war so gut besucht, dass wir nochmal zum Stausee hochgelaufen sind. Auf der anderen Seite der Stauseemauer blinkt das kleine Kreuz der Mute in der Sonne. Es sieht nicht hoch aus und wir gehen einmal hoch. Das Kreuz steht auf 2398m Seehöhe und schenkt uns einen tollen Blick auf die umliegenden Berge. Von hier geht es dann zur Dreiseen Hütte und mit derm Sessellift wieder ins Tal.
An heißen Tagen muss man weit nach oben gehen… Zur Breslauer Hütte Nach Vent – Ötztal
Die Sommertage sind immer heißer und wir schauen bei der Planung, in höhere Berge zu laufen.
Das kleine Bergsteigerdorf Vent ist so wundervoll ruhig. Wir gondeln mit dem nostalgischen Sessellift hinauf und wandern hoch zur Breslauer Hütte. Auf dem Rückweg gehen wir zur Bergstation der neuen Seilbahn „Wildes Mannle“ und fahren gemütlich wieder runter.









-> Von Vent hoch zur Breslauer Hütte
MurmeltierTag!! & Flucht vor der Hitze auf den Berg…
Start am Timmelsjoch, wandern wir hoch zur Kirchenkar Alm und weiter mit der Seilbahn zur Bergstation.
Wir haben Glück, es ist unglaublich warm heute früh und scheinbar auch genau deswegen sind wir die einzigen Leute am Berg. Aber wir sind nicht allein – die Murmeltiere sind hier. Großartig !
Hier oben steigen wir in die Kirchenkarbahn und fahren die zweite Sektion hoch. Eine kleine Aussichtsplattform belohnt uns mit einem tollen Ausblick. Auf der anderen Seite geht ein Wanderweg auf den Kirchenkargrat auf. Wir beschließen, ihn zu probieren. Grate sind für mich überhaupt nichts, ich verliere schnell an Trittsicherheit, wenn ich mich nicht mehr wohl fühle.
Langsam gewinne ich an Sicherheit und wir kommen auch an der Stempelstelle des Kirchenkargrats auf 2848m an.
Hier oben ist der Blick überragend! Italien ist so nah! Wir setzen uns, packen ein Brötchen aus und genießen den Rundumblick. Hinab fahren wir komplett mit der Seilbahn.









Auf dem Rückweg stoppen wir in Sölden und gehen noch einmal ab. Der Wanderweg 13 geht überwiegend über waldige Steige, was bei der Wärme sehr angenehm ist.
-> Rotkogel Bergstation nach Sölden



Pitztal – von Mandarfen zum Rifflsee ❤
Auch der Rifflsee im Pitztal ist bei der Wärme ein super Ziel. Die knappen 600HM sind gut zu gehen und der Rifflsee auf über 2000m Seehöhe ist herrlich entspannend. Hier oben ist es nicht so heiß wie im Tal. Wir bleiben ein wenig und verweilen auf dem Weg ringsum den See, bevor wir die Seilbahn ins Tal nehmen.






-> Herrlicher Aufstieg zum Rifflesee
Hochimst mit Alpensalamander 💜
Der letzte Urlaubstag in Tirol. Die Wolken hängen tief, es hat geregnet. Wir bleiben in Hochimst. Wir gehen den Urspungsweg hoch bis zur Latschenhütte, rüber zur Bergstation der Seilbahn.
Ein wenig Wehmut, dass dieser wunderschöne Urlaub wieder zu Ende geht, kommt auf. Wir fahren ein letztes Mal mit der Seilbahn hoch zum vorderen Alpjoch. Der Weg hoch zum Kreuz auf dem vorderen Alpjoch ist rutschig, wir gehen ihn ein Stück und wollten gerade umkehren, als ich etwas schwarzes entdecke. Ein Alpensalamander ist auf unserem Weg. Was für ein hübsches Tier, wir bleiben ein Weilchen und beobachten ihn, bevor wir wieder hinuntergehen. Hinab geht es dann mit der Bahn.











Aufstieg Hochimst zur Latschenhütte, Jägersteig und etwas vorderes Alpjoch